Stärkste Wehr 2006  

Am 02.09.2006 fand um 13.00 Uhr wieder unser jährlicher Wettbewerb „Stärkste Wehr“ am neuen Feuerwehrgerätehaus statt.

Teilgenommen haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Reesdorf, Hohenziatz, Gladau, Rietzel, Küsel, Drewitz, die Bundesfeuerwehr aus Altengrabow und natürlich Schopsdorf.

 Es galt auch in diesem Jahr den Wanderpokal, gestiftet vom Landrat, zu erobern. Unser Wehrleiter Dirk Bischof und sein Stellwerter Axel Rulf haben sich viel Mühe gegeben und einen Parcour zusammen gebastelt den es zu bezwingen galt.

So mussten die Teilnehmer zuerst durch alte Autoreifen laufen, dann einen Stangenslalom durchführen bevor es dann daran ging einen tonnenschweren LKW 10 m mit der Hand zu ziehen. Von diesen Disziplinen schon leicht geschwächt ging es weiter mit Reifen umstapeln, Seillaufen, Rasenski laufen, Sandsäcke umstapeln und zum Schluss mussten dann noch Strohballen umgestapelt werden. Weil das aber alles noch nicht schwer genug erschien, mussten die Jungs auch noch eine Schweinekiste, in der ein Kamerad saß, mit sich herum schleppen.



Man kann sich sicher vorstellen, wie die Kameraden am Ziel ausgesehen haben. Dennoch gab es wieder einen Sieger und das waren die Kameraden aus Reesdorf. Mit einer genialen Zeit von 7:44 Minuten bezwangen sie die Stationen und nahmen den Wanderpokal nun schon zum 2. Mal mit in ihre Gemeinde. Sollten sie im nächsten Jahr wieder gewinnen geht der Pokal endgültig in ihren Besitz über.

Sieger 2006 FF Reesdorf

 Es gab natürlich auch einen 2. und 3. Platz. Den 2. Platz erreichte die Bundesfeuerwehr aus Altengrabow, die nur ganz knapp, nämlich mit einer Zeit von 7:54 Minuten hinter Reesdorf lag. Der 3. Platz ging an Hohenziatz mit einer Zeit von 7:57 Minuten Es sei noch angemerkt, das die FFw Schopsdorf den 6. Platz mit einer Zeit von 8:35 Minuten belegte. Außer dem Wanderpokal gab es auch noch Bierkästen zu gewinnen. So wurde der 1. Platz mit 8 Bierkästen, der 2. Platz mit 5 Kästen und der 3. Platz mit 3 Kästen Bier belohnt. Gestiftet wurde dieses prickelnde Nass von der Firma LM Glasfieber, ansässig im Industrie- und Gewerbegebiet Schopsdorf.

Wie man sieht, lohnt es sich an unserem Wettbewerb teilzunehmen. Das sehen auch die Freiwilligen Feuerwehren in unserem Umkreis so und deshalb kommen sie auch jedes Jahr wieder um ihre Kräfte unter beweis zu stellen.

 Um dem ganzen einen schönen Rahmen zu verpassen, konnten sich die Einwohner von Schopsdorf und Gäste beim Luftgewehrschießen, Kegeln und Baumstammweitwerfen versuchen. Auch diese Stationen wurden mit jeweils einem 1., 2. und 3. Platz prämiert.

Ein ganz großer Renner war der Autokran von der Firma Brameier. Hier konnten die Besucher in einem Personenkorb in die Höhe gehen und Schopsdorf von oben genießen. Für unsere Kleinen gab es eine Hüpfeburg, Ponnyreiten und Renis Kinderclub, wo man kreativ wirken konnte.

 Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Mitglieder des Vereins „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schopsdorf e.V.“ haben Würstchen und Steaks gegrillt und wieder andere standen auf dem Bierwagen und verkauften Getränke. Den Abschluss für die Nachmittagsveranstaltung machte unsere tolle Tombola. Es gab wieder viele schöne Preise zu gewinnen.

Der Knüller war jedoch das Fahrrad, welches als 1. Preis verlost wurde. Der 2. Preis war ein schnurloses Telefon und der 3. Preis ein Kaffeeautomat.

 

Ab 20.00 Uhr konnten dann alle Besucher mit DJ Schmidtchen das Tanzbein schwingen. Wie immer in Schopsdorf, gab es auch Show-Einlagen. So traten z.B. die Tanzgruppe Drewitz und die „Reesdorfer Tenöre“ auf. Das absolute Highlight waren jedoch die Schopsdorfer Mietzen. Nun stellt man sich unter Mietzen ja besonders schicke Frauen vor, aber fehlgeschlagen! Unsere Schopsdorfer Mietzen sind 3 hübsche Jungs im Alter von 16 und 17 Jahren. Diese Drei, verkleidet als aufreizende Frauen brachten mit ihrer Animationsshow nicht nur 3 Männer aus dem Publikum zum Rasen sonder begeisterten auch den Rest der Gäste, denn die Halle tobte.


Tanzgruppe Drewitz                                                                                       Reesdorfer Tenöre




Alles in allem kann man sagen, es war wieder ein gelungenes Fest.