"Stärkste Wehr" 2010 am 13./14. August 2010

Gladau entthront den Titelverteidiger

Die Freiwillige Feuerwehr Gladau entthronte am Sonnabend beim Wettbewerb „Stärkste Wehr“ den Pokalverteidiger Rietzel und nahm nach einer starken Leistung den Wanderpokal des Landrates aus den Händen von Kreisvorstandsmitglied Lutz-Georg Berkling mit nach Hause.

Auch wenn es nichts mit einem neuen Teilnehmerrekord wurde, die Feuerwehren aus dem Land Brandenburg mussten kurzfristig wegen einer anderen Veranstaltung absagen, die verbliebenen 20 Mannschaften zeigten dem Publikum große Einsatzbereitschaft und kämpften bis zum Umfallen. Landrat Lothar Finzelberg betätigte sich als „Glücksfee“ und loste die einzelnen Paarungen für die Läufe aus. Danach musste Titelverteidiger Rietzel bereits im zweiten Lauf ran und da schon alle Hoffnungen auf den zweiten Sieg begraben. Gladau legte im siebenten Lauf eine Topzeit vor, die nicht mehr unterboten werden konnte. Und das in diesem Jahr ohne ihren stimmgewaltigen Fanclub. Magdeburgerforth und Reesdorf hätten mit einem Sieg den Wanderpokal endgültig in ihren Besitz bringen können, scheiterten damit aber wie schon im Vorjahr. Als einzige Mannschaft trat Küsel mit zwei Frauen an, wurde dafür vom Publikum prächtig unterstützt und nicht Letzter. Bis auf zwei Stationen hatte der Verein „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schopsdorf“ diesmal einen veränderten Parcours vorbereitet. So musste zunächst die Schweinekiste über drei große Rohre geschleppt werden. Danach hieß es, drei schwere, jeder etwa ein Gewicht von 85 Kilogramm, Lkw-Reifen aufzustellen und durchzukriechen. Ein Kistenstapel musste nach dem Umkippen neu aufgebaut werden, eine wacklige Angelegenheit. Dann hieß es, zwei 20-Liter- Diesel-Kanister über eine Slalomstrecke zu transportieren. Ein gefüllter Wasserschlauch, etwa 200 Kilogramm schwer, musste über eine Brücke auf die andere Seite gebracht werden. Schon fix und fertig, durften sich die Kameraden dann über ein gefülltes Wasserbecken hangeln. Einige kamen nicht trocken an. Auf dem Rückweg zum Ziel wurden 14 Steinplatten, jede rund 10 Kilogramm schwer, auf die andere Seite gebracht. Dann stand ein Auto im Weg, das um 360 Grad gedreht werden wollte. Und als man sich schon fast im Ziel sah, hieß es auch noch: Seilspringen mit einem Feuerwehrschlauch. Fünfmal mussten die vier Kameraden in der Mitte ungehindert durch den Schlauch springen. So mancher fiel dabei unsanft auf die Nase. Dann endlich war das Ziel erreicht. Auch Fanclubs präsentierten sich wieder und machten ordentlich Stimmung. Und so erklärte Bürgermeister Thomas Barz die Beach-Boys aus Magdeburgerforth und den Fan-Block aus Reesdorf zu den originellsten Anhängern. Den weitesten Anreiseweg hatte wieder die Feuerwehr Rothenufflen aus dem Kreis Minden (Nordrhein-Westfalen) mit 270 Kilometern. Die Feuerwehr Denkershausen bewältigte rund 220 Kilometer. 

Quelle: Volksstimme, Bettina Schütze 16.08.2010

FF Magdeburgerforth ist jedes Jahr für eine Überraschung gut.

Der Parcour wird erklärt.

Die Startreihenfolge wird ausgelost.

Axel hat gut lachen......

 

Ein großes Dankeschön an den Hundesportverein Burg.

FF Schopsdorf kurz vor´m Start....                                                  Unser Fanclub im Hintergrund.

Fanclub aus Reesdorf                                                                     Wer kriegt denn da nicht die Füße hoch???

Ergebnisse   

1. FF Gladau 7:08 Min.   9. FF Badingen   8:22 Min. 
2. FF Schmatzfeld 7:13 Min. 10. FF Zeddenick  8:23 Min.
     FF Reesdorf7:13 Min.  11. FF Drewitz  8:27 Min.
3. FF Magdeburgerforth 7:26 Min. 12. FF Tucheim   8:49 Min.
4. FFHohenziatz  7:32 Min.  13. FF Denkershausen  9:05 Min.
5. FF Rietzel  7:47 Min. 14. FF Schopsdorf  9:27 Min.
    FF Dörnitz 7:47 Min. 15. FF Wüstenjerichow  9:37 Min.
6. FF Stresow 7:59 Min. 16. FF Meitzendorf  9:39 Min.
7. FF Hobeck 8:01 Min. 17. FF Küsel11:20 Min.
8. FF Schweinitz 8:10 Min.  18. FF Rothenuffeln 11:26 Min.


Spektakuläre Stunt-Show verzaubert Gäste

Sieger gab es am vergangenen Wochenende in Schopsdorf nicht nur beim Wettbewerb „Stärkste Wehr“, sondern auch beim überaus gelungenen Rahmenprogramm.

Wer am Wochenende zu Gast in Schopsdorf war, brauchte sein Kommen nicht zu bereuen. Ein gelungener Schachzug des Veranstalters war, das Rahmenprogramm auf den großen Parcoursplatz zu legen. So konnten die Zuschauer sowohl den Wettbewerb als auch die Vorführungen sehen. Ein Spektakel war sicher die Stunt-Show des „Team Supreme“. Gegründet im Jahr 2006 als Künstlerkollektiv hat man sich danach auf Inszenierung sowie außergewöhnliche Auftritte und Darbietungen spezialisiert. Dabei ist jedes Teammitglied auf Grund einer exzellenten Ausbildung und jahrelanger Erfahrung ein Experte auf seinem Gebiet. Und das zeigten Florian Hotz (Berlin), Alrik Kreemke (Berlin), Jockel Neubauer (Potsdam) und Steve Albrecht (Werder) dem Publikum. Ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurden die Vorführungen des Hundesportvereins Burg sowie die Dance Sisters vom Tanz- und Turnschuppen aus Plaue/Brandenburg. Dank einer Kranfirma war es auch wieder möglich, aus luftiger Höhe einen Blick auf Schopsdorf zu werfen. Die Verkehrswacht Jerichower Land aus Burg war speziell für die Kinder mit ihrem Info-Mobil ein Anziehungspunkt. Genauso wie das Ponyreiten, für das eine Versicherung einen Preis stiftete. Diesen konnte Justin Schulz aus Magdeburgerforth entgegennehmen. Nicht mehr wegzudenken sind die Fanclubs. Als originellste wurden die „Beach Boys“ aus Magdeburgerforth und die „Schlümpfe“ aus Reesdorf geehrt. Aber auch der Schopsdorfer Fanclub stand ihnen in nichts nach. Zwei Extrapreise wurden noch verteilt. So erhielt die Feuerwehr aus Rothenuffeln Freibier vom Schopsdorfer Bürgermeister Thomas Barz: Sie wurden zum zweiten Mal Letzter und kommen nächstes Jahr trotzdem wieder. Und den extra Kasten Bier für den schnellsten Mannschaftsführer, der im Wasserbecken war, holte sich die Feuerwehr Magdeburgerforth ab.

Quelle: Volksstimme, Bettina Schütze 17.08.2010

noch mehr Bilder hier hier klicken-->  : Dank an Wolfgang Vorbeck - TFA Picture Berlin      Er war wieder so nett und hat uns seine Bilder vom Tage zur Verfügung gestellt.

Vom Vampirtanz über heiße Kurven bis hin zu Körperwelten

Karaoke-Abend und Showprogramm runden die „Stärkste Wehr“ ab / The Show Must Go On:

Auch der gesellige Teil zu den Abendveranstaltungen kam beim etwas anderen Feuerwehrfest „Stärkste Wehr“ in Schopsdorf nicht zu kurz. Schon der Karaoke- Abend war ein voller Erfolg. Freie Plätze gab es nicht mehr, aber für jeden Solokünstler dafür ein Freigetränk. Noch übertroffen wurde der Karaoke-Abend aber von der Abendveranstaltung „The Show Must Go On“. Bereits eine Stunde vor Beginn waren alle Sitzplätze belegt. Eine halbe Stunde später ging nichts mehr, das Festzelt war brechend voll. Die Showveranstaltung war in sieben Akte aufgeteilt. Schon die Titel versprachen einiges: Bissig – Junge Männer – Puppentheater – Heiße Kurven – Spanisches Blut – Körperwelten und Party. Bereits beim ersten Akt, dem „Tanz der Vampire“, bebte das Festzelt. Als die jungen Männer auf die Bühne kamen, hielt es niemanden mehr auf seinem Platz. Ein Raunen ging durch die Menge, als fünf junge Männer in schwarzen Kutten und mit brennenden Fackeln auf die Bühne schritten. Das Feuer wurde gelöscht und die Akteure zeigten in einer Tanzdarstellung, wie man elegant die Hüllen fallen lassen kann. So manche Besucherin wollte da wohl noch mehr sehen. Bei der riesigen Stimmung war es klar, dass der letzte Showakt, die Party, bis in die frühen Morgenstunden durchgezogen wurde. Allen Party-Feiernden sei versichert, es war nicht der letzte Karaoke-Abend und nicht die letzte Showveranstaltung. Im nächsten Jahr geht es weiter.

Quelle: Volksstimme, Bettina Schütze 18.08.2010

Bilder Abendprogramm folgen.....


Karaoke-Abend



      
                                                                                                        Die Vampire kriechen aus den Särgen....


.........und das Zelt tobte.